Die musikalische Ausbildung von Andrea Artmann begann an der Musikhochschule Wuppertal bei Frau Prof. Claudia Visca. Dort schloß sie mit einem Diplom für Elementare Musikpädagogik und Gesangspädagogik ab.

 

Sie wechselte an die Musikhochschule des Saarlandes und vertiefte ihre Ausbildung bei Frau Prof. Rosemarie Bühler-Fey. Dort wirkte sie in der Hauptrolle in einer Inszenierung der Oper „Iphigenie en Tauride“ von Gluck unter der Regie von Thomas Max Meier mit.

Prägend war für sie die Zeit, in der sie der Liedklasse von Irvin Gage angehören durfte. Sie profitierte von zahlreichen Meisterklassen, wie z.B. bei Ingrid Bioner, Carolin Gruber, Kurt Widmer, Wolfram Rieger, Auryn-Quartet, Stefan Litwin oder Carmen und Anthony Jacoby.

 

Konzerte und Liederabende führten sie in die Abteikirche Maria Laach, Peterskirche Heidelberg, Dom zu Speyer, die Tonhalle Düsseldorf, Bühnenhaus Wesel, Stadthalle Hilden, Stadthalle Wuppertal.

Zu ihrem Repertoire gehören vor allem geistliche Werke wie z.B. „Petite Messe Solenelle“ von Rossini, Dvorak`s „Stabat Mater“ oder auch das „Requiem“ von Verdi.

In Liederabenden kamen Dvorak`s „ Zigeunerleben“, Schumanns „Frauenliebe und -leben“, „Wesendonklieder“ von Richard Wagner oder auch „Sieben frühe Lieder“ von Alban Berg zur Aufführung.

Sie widmet sich aber auch neuer Musik; so wirkte sie z.B. bei der Uraufführung von J.S. Sistermanns´ „A l`intérieur de la vue“ anlässlich der Expo 2000 in Hannover.

Frau Artmann gehörte einige Jahre dem „Gilvan Consort“ als Sopranistin an; dieses Ensemble widmete sich unter der Leitung von Prof. Raimund Gilvan der Operette und sang unter anderem in der Saarländischen Landesvertretung in Berlin.

 

 

Auslandsreisen brachten sie bislang nach Frankreich (Metz, Bouzonville), Italien (Sulmona), Griechenland (Larissa) und Israel (Tel Aviv).